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Facelifting und Mumifikation
Das alte Ägypten war ein herrliches Reich, das Zentrum der Kultur und des Fortschritts, das ein Synonym für die Mystik und das Geheimnisvolle der vergangenen Zeiten ist. Der Pharao, ein lebendiger Gott auf Erden, war der Herrscher sowie zugleich der Vater seines Volkes. Von seiner Laune hing das Schicksal Millionen von Menschen ab. Seine Priester, die höchste Klasse in der Gesellschaft, genossen auch grosses Ansehen, denn sie waren diejenigen, die sich um sein Körper nach seinem Tode kümmerten. Die Praktiken, deren das Leib nach dem Hinschied unterzogen worden ist, werden mit heutigem Facelifting verglichen, mit dem einen Unterschied, dass sie erst nach dem Tode dienen sollten. Eine Mumie ist ein entwässerter Körper, der mit speziellen Kräutern und anderen Substanzen ausgefüllt wird. Dazu muss man die Eingeweide entfernen, die dann in spezielle Urnen für die Ewigkeit platziert werden. Das, was diese Praktiken mit dem Facelifting gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass das Gesicht der Mumien noch hunderte Jahre nach dem Tode makellos aussieht. Ein Facelifting ist dagegen eine Konservierung zu Lebzeiten. Auch heute ist der Traum von ewiger Schönheit lebendig geblieben.

